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NWZonline.de Nachrichten Politik

Gesundheit: Auch ohne Termin schneller zum Arzt

24.07.2018

Berlin Schnellere Terminvergaben, offene Sprechstunden: Gesetzlich Versicherte sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn künftig schneller einen Arzt aufsuchen können. Dafür plant der CDU-Politiker höhere Vergütungen für Mediziner – und eine bundesweite Notdienstnummer. Die Fakten zum Entwurf:

MEHR SPRECHSTUNDEN

Kassenärzte sollen künftig mindestens 25 Sprechstunden pro Woche anbieten, statt wie bisher nur 20. Hausbesuche werden hierbei angerechnet. Zudem werden Mediziner der wohnortnahen Versorgung verpflichtet, mindestens fünf offene Sprechstunden wöchentlich anzubieten. Patienten könnten so auch ohne Termin zum Arzt gehen. Die Überwachung obliegt der Kassenärztlichen Vereinigung (KV).

HÖHERE HONORARE

Dafür sollen Ärzte „auch höher und außerhalb des Budgets vergütet werden“, verspricht Spahn.

VERSORGUNG AUF DEM LAND

Um die Terminvergabe auch in strukturschwachen Gebieten zu beschleunigen, locken regionale Zuschläge für Landärzte. Die KV wird zudem verpflichtet, in unterversorgten Gebieten neue Angebote zu schaffen, etwa Patientenbusse oder digitale Sprechstunden.

NOTDIENSTNUMMER 116117

Patienten mit akuten Beschwerden sollen sich künftig per Telefon zum richtigen Arzt oder in die Klinik leiten lassen. Die neuen Zentren für ambulante Versorgung und Notfälle sollen bundesweit unter der Nummer 116117 zu erreichen sein – „rund um die Uhr und sieben Tage die Woche, telefonisch und online“.

ELEKTRONISCHE PATIENTENAKTE

Ab spätestens 2021 müssen Krankenkassen den Versicherten eine elektronische Patientenakte bereitstellen. Die Daten sollen mobil über Smartphone oder Tablet erreichbar sein. Eine Weitergabe von Patientendaten an Krankenkassen oder gar kommerzielle Anbieter müsse aber ausgeschlossen sein, warnte Peter Bobbert, Bundesvorstandsmitglied des Ärzteverbandes Marburger Bund.

KOSTEN

Für die höheren Ärztehonorare rechnet Spahn mit zusätzlichen Aufwendungen von 500 bis 600 Millionen Euro jährlich. Die Ausgaben sollen die Krankenversicherungen über ihre Rücklagen refinanzieren.

MEHR LEISTUNGEN FÜR VERSICHERTE

Der Festzuschuss der Krankenkassen zum künstlichen Zahnersatz steigt ab 2021 von 50 auf 60 Prozent. Die Kosten dafür belaufen sich auf ebenfalls 500 bis 600 Millionen Euro jährlich.

Petra Sorge Korrespondentenbüro Berlin
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