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NWZonline.de Nachrichten Politik

Hartz-Iv-Bezieher: Kassen kritisieren Ungleichheit

30.12.2017

Berlin Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) fordert wesentlich mehr Geld vom Staat für die medizinische Versorgung von Hartz-IV-Empfängern. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, sagte: „Arbeitslosengeld II ist eine staatliche Sozialleistung.“ Deshalb müsse der Staat ausreichend Geld dafür zur Verfügung stellen.

Die Monatspauschale belaufe sich aber nur auf 97 Euro pro Person, während die Versorgungskosten deutlich höher lägen. Nach Expertenmeinung wäre eigentlich etwa das Dreifache nötig. Für Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die privat versichert sind, erhalten deren Versicherungsunternehmen bis zu 341 Euro pro Person. „Es kann doch nicht sein, dass die solidarische gesetzliche Krankenversicherung, die 90 Prozent der Bevölkerung versorgt, vom Staat schlechter behandelt wird als private Versicherungen.“

Zur Zahl der gesetzlich Versicherten sagte Pfeiffer der „Rheinischen Post“, diese sei zum 1. Dezember auf das Rekordhoch von 72,7 Millionen gestiegen. Davon sind etwa 56 Millionen zahlende Mitglieder, die übrigen beitragsfrei mitversicherte Angehörige. Damit seien so viele Menschen wie noch nie in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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„2016 kamen zum fünften Mal in Folge mehr Menschen von einer privaten Krankenversicherung in eine gesetzliche Krankenkasse als umgekehrt“, sagte Pfeiffer. Während 129 100 die gesetzliche Krankenversicherung in Richtung eines privaten Versicherungsunternehmens verlassen hätten, seien 130 200 den umgekehrten Weg gegangen. Die Zahlen sind vor allem vor dem Hintergrund der Debatte über eine einheitliche Bürgerversicherung, wie sie die SPD verlangt, interessant.

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