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NWZonline.de Nachrichten Politik

Es fehlen 11 000 Erzieher

22.06.2018

Berlin Städte und Gemeinden können den Bedarf an Erziehern weiterhin nicht annähernd decken. In der Kindertagesbetreuung waren im Jahr 2017 bundesweit im Schnitt 11 000 Stellen unbesetzt. 2200 Erzieherinnen und Erzieher fehlten in Nordrhein-Westfalen. In Bayern waren 1560 Stellen vakant, in Baden-Württemberg 1330 und in Niedersachsen knapp 1300.

Obwohl die Kindertagesstätten händeringend Personal suchen, waren Ende 2017 von den damals 14 200 offenen Stellen nur 6800 Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit oder den Jobcentern ausgeschrieben. Die Zahl der nicht gemeldeten Stellen lag damit bei 52 Prozent. Das geht aus einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die unserer Berliner Redaktion vorliegt.

Die Arbeitslosenquote bei Kinderbetreuungsfachkräften betrug 1,6 Prozent und war damit deutlich geringer als im Durchschnitt von 5,3 Prozent. Sechs von zehn Erzieherinnen und Erziehern arbeiten in Teilzeit, heißt es in der Antwort weiter. Von denjenigen, die weniger als 21 Stunden pro Woche arbeiten, wünschen sich demnach 63 Prozent eine längere Arbeitszeit.

Die hohe Zahl unbesetzter Stellen sei „ein Drama“, sagte Grünen-Parteichefin und Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Auf dem Rücken der Kinder, Eltern und der überlasteten Fachkräfte sitzt der Bund das Thema schon viel zu lange aus.“

Sie forderte eine „breit angelegte Fachkräfteoffensive, um mehr Menschen für den Erzieherberuf zu gewinnen und diese dann auch in den Kitas zu halten.“ Erzieherinnen und Erzieher müssten endlich den Stellenwert erhalten, den sie verdienen, „durch eine attraktive und bezahlte Ausbildung, mehr Mitsprache und Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf“, so die Grünen-Politikerin im Gespräch mit dieser Zeitung.

Tobias Schmidt Korrespondentenbüro Berlin
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