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NWZonline.de Nachrichten Politik

Wohnungseinbrüche: Zahl sinkt

27.12.2017

Berlin Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland dürfte dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge sinken. „Nach 2016 erwarten wir auch für 2017 einen spürbaren Rückgang der Fallzahlen bei den Wohnungseinbrüchen“, teilte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, mit.

Jahrelang hatten Einbrüche in Deutschland zugenommen. 2016 hatte es erstmals seit Jahren einen Rückgang der Einbrüche gegeben. Die Fälle waren bundesweit um 9,5 Prozent auf 151 265 zurückgegangen. Dabei blieb es in 66 960 Fällen bei Versuchen (44,3 Prozent). Abschließende Fallzahlen für 2017 gibt es voraussichtlich im Frühjahr 2018.

Bei den Tatverdächtigen dominieren nach BKA-Angaben nach wie vor deutsche Staatsangehörige und „örtlich-regionale Täter“ wie etwa Banden von Jugendlichen sowie Drogenkonsumenten. Kontinuierlich zugenommen habe aber der Anteil nichtdeutscher Verdächtiger und sogenannter reisender Täter, die in Banden zusammenarbeiteten, häufig aus Südost- und Osteuropa.

Die schwarz-rote Bundesregierung sorgte zuletzt für eine Strafverschärfung, die seit dem Sommer gilt: Beim Einbruch in eine Privatwohnung ist jetzt eine Mindeststrafe von einem Jahr Haft statt sechs Monaten fällig. Der Rahmen reicht bis zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe.

Die meisten Bundesbürger sehen höhere Strafen für überführte Täter indes skeptisch: In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov meinte nur gut jeder zehnte Befragte, dass die Strafverschärfung helfe, Einbrüche zu verhindern.

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