BERLIN - Der Rückzug des an Krebs erkrankten Linke-Vorsitzenden Oskar Lafontaine aus der Bundespolitik hat die noch junge Partei in eine Führungskrise gestürzt. Er werde im Mai beim Parteitag in Rostock nicht mehr für den Vorsitz kandidieren und zudem sein Bundestagsmandat abgeben, sagte der 66-Jährige am Sonnabend nach einer Vorstandssitzung in Berlin. Die im Juni 2007 gegründete Partei verliert ihre gesamte Spitze. Auch der Co-Vorsitzende Lothar Bisky (68) will nicht mehr kandidieren.

Bericht/Kommentar, S.4