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NWZonline.de Nachrichten Politik

Zeitung als Demokratieverstärker

15.01.2019

Berlin Printmedien in Deutschland müssen sich nach Worten des Präsidenten der Zeitungsverleger, Mathias Döpfner, einer wachsenden Entfremdung zwischen Lesern und Redaktionen stellen – und das nicht erst als Folge des Fälschungsskandals beim „Spiegel“. Nicht die Digitalisierung sei das Problem von Zeitungen und Zeitschriften, sondern eine sich seit Jahren hinziehende intellektuelle und inhaltliche Krise des Journalismus. Springer-Vorstandschef Döpfner äußerte zudem Zweifel am Auftritt von Journalisten auf Twitter und Facebook. Er empfehle größte Zurückhaltung, wenn nicht gar totale Enthaltsamkeit.

Die Branche müsse mit einer „Lebenslüge“ aufräumen, so Döpfner. „Dass die vielbeschworene Zeitungskrise durch technologischen Wandel verursacht ist. Das stimmt nicht, das ist ein Alibi.“ Vielerorts habe sich Selbstzufriedenheit und Überheblichkeit breitgemacht. „Ich will nicht verallgemeinern, das gilt niemals für alle“, sagte der Präsident.

Döpfner warnte davor, nach der Affäre um den Fälschungsskandal beim „Spiegel“ schnell zur Tagesordnung überzugehen. Viele Medien gingen „erstaunlich zurückhaltend“ mit dem Fall um.

In seinem Brief an die Verleger nannte Döpfner die Sicherung des Zustellernetzes als wichtiges Ziel. Durch staatliche Entscheidungen sei nicht mehr gesichert, dass morgens in jedem Briefkasten eine Zeitung landet. Es dürften keine weiße Flecken bei der Zustellung entstehen, die Döpfner einen „nicht zu unterschätzenden Demokratieverstärker“ nannte.


     https://bit.ly/döpfner-interview 
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