BERLIN - BERLIN/DPA - Ein früheres Mitglied der Terrorgruppe „Rote Zora“ hat die Beteiligung an zwei gescheiterten Sprengstoffanschlägen in den 80er-Jahren gestanden. Die 58-Jährige ließ zum Auftakt des Prozesses vor dem Berliner Kammergericht am Mittwoch eine Erklärung verlesen, sie habe sich „wissentlich und willentlich“ an den Anschlägen beteiligt. Zu Explosionen kam es aber nicht. Weil die studierte Pädagogin und gebürtige Hannoveranerin sich Ende vorigen Jahres selbst gestellt hatte, hat das Kammergericht nach Absprache mit beiden Seiten eine Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren in Aussicht gestellt.
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