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NWZonline.de Nachrichten Politik

Notfall: Spahn will Schlaganfall-Stationen retten

23.10.2018

Berlin Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Schlaganfall-Stationen in ländlichen Regionen retten. Um die Zukunft der so genannten Stroke Units zu sichern, sollen die Vorgaben für den Krankentransport geändert und per Gesetzesänderung erreicht werden, dass der reine Transport eines Schlaganfall-Patienten zur Spezial-Station einer Klinik nicht länger als 30 Minuten dauern soll.

Spahn reagiert damit auf ein Urteil des Bundessozialgerichts, das den Kliniken strenge Vorgaben gemacht hatte.

„Beim Schlaganfall zählt jede Minute. Deshalb müssen die Stroke Units in Deutschland erhalten bleiben, gerade im ländlichen Raum“, erklärte der Gesundheitsminister gegenüber unserer Berliner Redaktion. „Je dichter das Netz, desto eher die Chance, dass sich Patienten nach einem Schlaganfall von den Folgen wieder erholen. Darum werden wir die Folgen des Urteils, das den Bestand vieler Stroke Units gefährdet hätte, zum 1. Januar korrigieren“, sagte er.

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In Deutschland gibt es 320 zertifizierte Stroke Units. Krankenhäuser erhalten für diese Schlaganfall-Stationen hohe Sonderzulagen. Im Juni hatte das Bundessozialgericht entschieden, dass solche Sonderzulagen nur gewährt werden können, wenn die Verlegung von Patienten in die Spezialkrankenhäuser vom Moment der Diagnose bis zur Ankunft auf der Station nicht länger als 30 Minuten dauert. Damit wären viele Stroke Units gerade im ländlichen Bereich gefährdet. Denn den Krankenhäusern könnte die Vergütung sogar rückwirkend gekürzt werden.

Die Deutsche Schlaganfall Hilfe hatte jüngst ausgerechnet, dass deshalb 270 Stroke Units im Bestand gefährdet seien.

Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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