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NWZonline.de Nachrichten Politik

Zu späte Distanzierung von der „Anarchie“ in der AfD

26.09.2017

Berlin /Oldenburg Der Paukenschlag, mit dem die AfD am Tag nach der Wahl in die parlamentarische Arbeit startete, zeigt das Demokratieverständnis dieser Partei. Da reitet eine Co-Vorsitzende auf der AfD-Protestwähler-Welle in den Bundestag und schüttelt die Partei dann angeekelt ab. Anstatt auch ihr Mandat abzugeben, will sie sich nun reinwaschen und als fraktionslose Abgeordnete einen „realpolitischen Kurs“ verfolgen. Da fehlen einem die Worte.

Das Zerwürfnis zwischen Frauke Petry und den rechtspopulistischen Anheizern ist nicht erst in der Wahlnacht entstanden, sondern war schon seit Wochen offensichtlich. Doch anstatt sich im Wahlkampf von unsäglichen Positionen ihrer Mitstreiter Gauland, Höcke und Co. klar zu distanzieren, hat sich Petry bis zum Wahltag durchlaviert.

Nun also die Volte – nachdem das Mandat sicher ist. Ihre Distanzierung von der „Anarchie“ in der AfD kommt zu spät. Was Petry da macht, ist ebenso peinlich wie der ganze Politikstil der von ihr kritisierten Partei.

Ulrich Schönborn Chefredakteur (komm./ViSdP) / Chefredaktion
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