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NWZonline.de Nachrichten Politik

Acht Duos und ein Einzelkämpfer

03.09.2019

Berlin /Oldenburg Nach den massiven Verlusten bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg startet die SPD in den aufwendigen Wettbewerb um den künftigen Parteivorsitz. Acht Kandidatenduos und ein Einzelbewerber stellen sich von diesem Mittwoch in 23 Regionalkonferenzen bis Mitte Oktober der Parteibasis und der Öffentlichkeit vor. Am 15. September sind sie in der Oldenburger Weser-Ems-Halle.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte am Montag in Berlin, die SPD-Mitglieder erwarteten Debatten über die großen Zukunftsfragen des Landes und nicht in erster Linie darüber, wie es mit der großen Koalition weitergehe.

Die kommissarische Vorsitzende Manuela Schwesig sagte: „Eins sollte dieses Verfahren prägen: Fairness miteinander.“ Doch die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, die mit dem Oberbürgermeister von Bautzen, Alexander Ahrens, antritt, attackierte den derzeitigen Parteivize Olaf Scholz, der zu den Favoriten zählt. Angesichts der Verluste bei den Landtagswahlen legte sie ihm den Rückzug von der Kandidatur nahe: „Manchmal ist es wichtiger, den Weg frei zu machen, anstatt dem Neustart im Weg zu stehen.“

Folgende Bewerberduos treten gegeneinander an: Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Klara Geywitz, bisher Brandenburger Landtagsabgeordnete; Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sowie Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping; die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, und Parteivize Ralf Stegner; Europa-Staatsminister Michael Roth und Ex-NRW-Familienministerin Christina Kampmann sowie die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer. Neben Lange und Ahrens gehen zudem die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der „Verdi“-Chefökonom Dierk Hirschel an den Start. Der Bundestagsabgeordnete Karl-​­Heinz Brunner aus Bayern ist als Einzelkandidat dabei.

Nach den 23 Regionalkonferenzen sollen die Mitglieder von Mitte Oktober an online oder per Brief entscheiden. Wenn es am 26. Oktober keine Sieger mit mehr als der Hälfte der Stimmen gibt, soll es eine Stichabstimmung geben. Das Ergebnis soll vom Parteitag im Dezember bestätigt werden.

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