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NWZonline.de Nachrichten Politik

Sarrazin-Rauswurf – dritter Versuch

18.12.2018

Berlin „Unser Ziel ist es, Thilo Sarrazin aus der SPD auszuschließen“ – die Entscheidung verkündete am Montag SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Die Sozialdemokraten nehmen den dritten Anlauf, das ungeliebte Mitglied wegen dessen scharfer Thesen zum Islam und zu Ausländern loszuwerden.

Doch Sarrazin will sich auch diesmal mit allen juristischen Mitteln wehren. „Ich werde damit einen Anwalt betrauen“, kündigte der SPD-Politiker und Publizist im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion an. Nach eigener Darstellung wurde er von der Entscheidung gegen ihn überrascht. „Ich habe von dem Beschluss des Parteivorstandes, ein Parteiausschlussverfahren einzuleiten, aus den Medien erfahren“, sagte Sarrazin.

Demonstrative Gelassenheit bei dem 73-Jährigen, Anspannung dagegen bei der SPD, der bei einer erneuten Niederlage gegen den ungeliebten Genossen eine schwere Blamage droht. Eine Kommission hatte im Auftrag von Parteichefin Andrea Nahles Sarrazins jüngste Veröffentlichungen untersucht. Und kam laut Klingbeil zu dem Ergebnis, „dass Sarrazin Thesen propagiert, die mit den Grundsätzen der SPD unvereinbar sind, und der Partei schweren Schaden zufügt“.

In seinem jüngsten Buch „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ schlägt Sarrazin auf 500 Seiten Alarm, warnt vor der hohen Geburtenrate der Muslime und dass sie ohne einen grundlegenden Politikwechsel in zwei bis drei Generationen die Mehrheit in Deutschland stellen könnten.

Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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