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NWZonline.de Nachrichten Politik

Schlagabtausch im Netz

23.05.2019

Berlin Ein millionenfach aufgerufenes Anti-CDU-Video empört Spitzenpolitiker der Partei. Generalsekretär Paul Ziemiak bezeichnete die Aussagen des Youtubers, der sich „Rezo ja lol ey“ nennt, als Falschbehauptungen. „Er macht von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Journalismus ist das aber nicht“, sagte Ziemiak dem Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch. Auf welche Aussagen er sich konkret bezieht, teilte Ziemiak nicht mit.

In dem Video heißt es, die CDU zerstöre „unser Leben und unsere Zukunft“. Es wurde bis zum Nachmittag rund 3,4 Millionen Mal geklickt. Der Youtuber wirft den Christdemokraten unter anderem vor, beim Klimawandel untätig zu sein, Politik für Reiche zu machen und „krasse Inkompetenz“ beim Thema Urheberrecht und Drogenpolitik an den Tag zu legen. Seine Aussagen untermauert er mit Studien sowie Publikationen von Stiftungen und Medien. Eigenen Angaben zufolge hat er mit seinen Mitarbeitern Hunderte Stunden in die Recherche und Produktion des Videos investiert. Seine zuvor veröffentlichten Videos beschäftigten sich vor allem mit Musik.

Ziemiak sagte, Rezo tue so, als sei nur seine Meinung richtig. Das sei gefährlich. „Populismus, Beleidigungen und falsche Vereinfachungen haben wir in den sozialen Netzwerken und in der Politik leider schon mehr als genug.“

Auf die konkreten Vorwürfe Ziemiaks ging Rezo zunächst nicht ein. Zu Kritik von anderen CDU-Politikern sagte er: „Dass die CDU mit belegloser Diskreditierung auf inhaltliche Kritik antwortet, ist natürlich nichts Überraschendes.“ Als Reaktion auf das Video habe er bereits Morddrohungen gegen ihn und seine Familie erhalten, berichtet er. „Das sind nicht meine ersten Morddrohungen und werden wahrscheinlich auch nicht die letzten sein.“


Youtube-Video von „Rezo ja lol ey“ unter   bit.ly/anti-cdu-video 
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