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NWZonline.de Nachrichten Politik

Mehr tun gegen Rechtsextreme

19.10.2019

Berlin Ein Großteil der Deutschen sieht mehr Handlungsbedarf im Kampf gegen rechtsextreme Ansichten und Gruppierungen. 78 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass dagegen nicht genug getan werde, zeigt das Politbarometer. In der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für unsere Zeitung und das ZDF stimmen die Anhänger der Parteien demnach größtenteils überein – mit Ausnahme derer der AfD. 55 Prozent der AfD-Anhänger – gegenüber 17 Prozent insgesamt – finden, es werde genug getan gegen den Rechtsextremismus. Weitere Themen:

 Antisemitismus: 38 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass es in Deutschland eine sehr große oder große Judenfeindlichkeit gebe (nicht so groß/keine: 55 Prozent). Im Februar lag der Anteil demnach noch bei 17 Prozent. 71 Prozent fanden damals, dass es hierzulande keinen so großen beziehungsweise keinen Antisemitismus gebe.

 Klima-Aktionen: Um auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen, fanden neben den Demonstrationen von „Fridays for Future“ in jüngster Zeit auch illegale Aktionen von Extinction Rebellion wie Blockaden von Hauptverkehrsstraßen statt. Diese Art des Protestes geht einer Mehrheit von 69 Prozent der Deutschen zu weit, „nicht weit genug“ sagen nur vier Prozent, für 25 Prozent sind diese Aktionen gerade richtig.

 Brexit: Nach wie vor findet eine Mehrheit den Austritt Großbritanniens aus der EU zwar schlecht (65 Prozent; Anfang September: 77 Prozent), aber der Anteil derjenigen, denen dieser mittlerweile egal ist, ist in den letzten Wochen deutlich angestiegen (24 Prozent; September: 13 Prozent), neun Prozent befürworten einen Brexit (September: sieben Prozent.

 Nordsyrien: Eine große Mehrheit ist angesichts der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien gegen Waffenlieferungen an die Türkei. Rund 91 Prozent der Befragten sprachen sich gegen Waffenlieferungen an die Türkei aus, lediglich fünf Prozent waren dafür. Wirtschaftssanktionen befürworteten 65 Prozent der Befragten – dagegen sprachen sich 27 Prozent aus.

 Sonntagsfrage: Die Grünen fallen in der Wählergunst etwas zurück. Die Partei büßt drei Punkte ein und erreicht noch 24 Prozent. Ende September hatten die Grünen noch gleichauf mit der Union gelegen. Diese landet bei 29 Prozent (plus 2). Auch die SPD verbessert sich leicht auf 14 Prozent (plus 1). Die AfD verschlechtert sich um einen Punkt auf 13 Prozent und die FDP auf fünf Prozent. Die Linke bleibt bei sieben Prozent.

Stefanie Dosch Newsdeskmanagerin / Politikredaktion
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