BERLIN - Das Verteidigungsministerium hat das Ringen zwischen Bundeswehr und Stadt Berlin um ein Rekrutengelöbnis am 20. Juli vor dem Bundestag für dieses Jahr für beendet erklärt. „Wir werden jetzt natürlich das Gelöbnis bei uns am Bendlerblock machen“, sagte Ministeriumssprecher Thomas Raabe.

Das Bezirksamt Berlin Mitte hatte das Gelöbnis zum 64. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 auf dem Rasen vor dem Reichstagsgebäude abgelehnt. Als eine Begründung wurde angegeben, dass die Bundeswehr das Gelände weiträumig absperren wollte und dies nach einem Verwaltungsgerichtsurteil im Sinne der Demonstrationsfreiheit nicht zulässig sei.