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NWZonline.de Nachrichten Politik

Altersarmut in Deutschland steigt

27.12.2018

Berlin Die Armutsgefährdung von älteren Menschen ist in Deutschland deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr waren nach aktuellen Zahlen des Europäischen Statistikamtes Eurostat 17 Prozent der Männer und Frauen im Alter von 65 Jahren und darüber von Armut bedroht, wie unsere Berliner Redaktion berichtet. Im Jahr 2006 lag die Quote noch bei 12,5 Prozent.

In absoluten Zahl wuchs die Gruppe der armutsgefährdeten Alten von 1,9 Millionen auf 2,8 Millionen. Sie mussten mit höchstens 13 152 Euro im Jahr auskommen, was 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens entspricht.

„Altersarmut breitet sich zunehmend aus“, sagte die Sozialexpertin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sabine Zimmermann, im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Die gesetzliche Rente muss dringend gestärkt und armutsfest gemacht werden“, forderte Zimmermann.

Zudem sprach sie sich dafür aus, durch Änderungen am Arbeitsmarkt Armut zu bekämpfen. „Niedrige Löhne ziehen niedrige Renten nach sich. Unter anderem muss der Mindestlohn auf zwölf Euro die Stunde erhöht und systematische Niedriglohnbeschäftigung wie Leiharbeit abgeschafft werden“, so Zimmermann.

Der gesetzliche Mindestlohn liegt derzeit bei 8,84 Euro die Stunde und soll am 1. Januar auf 9,19 Euro die Stunde steigen. Damit kommt ein Arbeitnehmer, der 40 Stunden pro Woche berufstätig ist, auf ein Monatseinkommen von etwas mehr als 1500 Euro brutto.

Markus Sievers Korrespondentenbüro Berlin
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