BERLIN - Der Runde Tisch Heimerziehung plädiert für einen umfassenden Entschädigungsfonds für ehemalige Heimkinder. Nach Teilnehmerangaben verabschiedete das Gremium am Freitag nach bis zuletzt kontroversen Beratungen einstimmig einen Abschlussbericht. Dieser schlage einen Entschädigungsfonds von 120 Millionen Euro vor, sagten die Opfervertreter in dem Gremium am Freitag in Berlin. Das Geld soll nach bisherigen Überlegungen von Bund, Ländern und Kirchen zu gleichen Teilen aufgebracht werden. Die Vorsitzende des Runden Tischs, Antje Vollmer, zeigte sich zufrieden.