BERLIN - Das Verteidigungsministerium und die Bundestagsfraktionen von Union, SPD, FDP und Grünen planen nach einem ARD-Bericht eine Stiftung, um Radaropfern zu helfen. Dabei gehe es um Soldaten, die bei der Nationalen Volksarmee (NVA) oder in der Bundeswehr in den 1960er und 70er Jahren an Radargeräten arbeiteten und später erkrankten. Eine Entschädigung nach dem Versorgungsrecht hätten bislang rund 20 Prozent der betroffenen 3800 Soldaten und deren Angehörige erhalten. Die Stiftung soll laut ARD zu Beginn mit rund sieben Millionen Euro ausgestattet werden. Ombudsmann soll der Ex-Chef des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, werden.