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NWZonline.de Nachrichten Politik

Brüssel will Plastikgeschirr verbieten

04.05.2018

Berlin Das Bundesumweltministerium unterstützt Pläne der EU-Kommission für ein Verbot von Plastikgeschirr, warnt aber vor nationalen Alleingängen. „Es ist gut, dass die EU-Kommission sich um die Frage kümmert, wie wir in Europa den Plastikmüll reduzieren können. Eine europaweite Lösung hat für uns Priorität“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Wir brauchen keine Plastik-Wegwerfartikel, für die es bereits gute Alternativen gibt.“ In einem Binnenmarkt müssten Produkte aber „sinnvollerweise auf EU-Ebene reguliert werden“. Brüssel müsse nun konkrete Vorschläge auf den Tisch legen. „Wir erwarten mutige Schritte, die dabei helfen, überflüssigen Plastikmüll zu vermeiden“, sagte Pronold.

Die EU-Kommission bereitet ein Verbot von Geschirr und Besteck aus Plastik vor. Am 23. Mai soll der Richtlinienentwurf präsentiert werden. Andere EU-Länder sind bereits weiter als Deutschland: In Großbritannien, Frankreich und Irland wird längst an nationalen Verboten gearbeitet. Ziel ist es, den Plastikmüll an Stränden oder in Stadtparks zu reduzieren, der zur Hälfte aus Gabeln, Messern, Löffeln, Strohhalmen, Essstäbchen und anderem Plastikgeschirr besteht.

Die Vermüllung durch Plastik ist zu einem gravierenden Problem geworden. 60 Prozent der jährlich 26 Tonnen Plastikmüll in der EU landen auf Müllkippen, in Verbrennungsanlagen oder in der Umwelt, vor allem im Meer. Gegensteuern will die EU auch mit einer Plastiksteuer, die ab 2021 fällig werden soll.

Tobias Schmidt Korrespondentenbüro Berlin
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