BERLIN - BERLIN/AFP - Die WASG-Bundesspitze hat die Landesvorstände in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern abgesetzt, um die dort geplanten Wahlantritte in Konkurrenz zur Linkspartei zu verhindern. Der Bundesvorstand beschloss am Sonntag, die Vorstände in beiden Bundesländern ihrer Ämter zu entheben. Die Landesvorstände seien durch Beauftragte ersetzt worden, die die bereits eingereichten Wahlbeteiligungsanzeigen für beide Länder zurückziehen sollten. Für Berlin wurde demnach Hüseyin Aydin, für Mecklenburg-Vorpommern Volker Schneider eingesetzt. Die getrennten Wahlantritte in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gelten bislang als Stolperstein für den 2007 geplanten Zusammenschluss von WASG und Linkspartei.