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Silvia Breher in CDU-Vorstand gewählt
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Aktualisiert vor 1 Minute.

Politikerin Aus Löningen
Silvia Breher in CDU-Vorstand gewählt

NWZonline.de Nachrichten Politik

Deutschland bleibt attraktiv

19.09.2019

Berlin Deutschland ist als Zuwanderungsland nach wie vor beliebt. Das geht aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die am Mittwoch in Berlin und Paris vorgestellt wurde. Demnach ist Deutschland im Vergleich der OECD-Staaten nach den USA nach wie vor das zweitbeliebteste Zuwanderungsland. Flucht ist dabei immer seltener Grund für Menschen, nach Deutschland auszuwandern. Stattdessen kämen immer mehr Menschen zum Arbeiten oder Studieren in die Bundesrepublik, sagte Migrationsexperte Thomas Liebig.

Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ging laut der Studie 2018 in Deutschland um 18,3 Prozent auf 162 000 Anträge zurück. In allen 36 Mitgliedsstaaten der OECD wurden im vergangenen Jahr 1,07 Millionen Erstanträge gestellt, das waren 35 Prozent weniger als in den Rekordjahren 2015 und 2016 (je 1,65 Millionen Erstanträge). Das sei ein „sehr niedriger Stand“, sagte Liebig. Die OECD rechne aber damit, dass es in den kommenden Jahren erneut zu einem großen Zuzug von Asylsuchenden kommen könnte. „Wir wissen nur nicht, wann.“

Insgesamt zog die Migration in den OECD-Staaten 2018 nach zwei Jahren des Rückgangs wieder leicht um zwei Prozent an. Laut der Studie wanderten 5,3 Millionen Menschen im Jahr 2018 dauerhaft in OECD-Staaten ein. Die Experten beobachten, dass Änderungen in der Asylpolitik in den OECD-Staaten darauf abzielen, dass Asylverfahren beschleunigt und Aufnahmezentren besser genutzt werden. In der EU sei die Zahl der Erstanträge 2018 auf das Niveau von 2014 zurückgegangen. Die EU-Kommission hatte am Dienstag jedoch von einem deutlich Anstieg im Juli dieses Jahres berichtet.

Die Chancen von Zuwanderern, in Deutschland einen Job zu finden, sind dabei sehr gut: Ende 2018 hatten erstmals 70 Prozent der Zuwanderer in Deutschland Arbeit. Die Qualität der Jobs sei aber bescheiden, viele Zuwanderer würden schlecht bezahlt und seien überqualifiziert.

So kommen immer weniger Menschen zum Arbeiten aus Osteuropa nach Deutschland – Polen etwa entwickelt sich immer mehr zum Zielland für Arbeitsmigranten. Stattdessen suchen immer häufiger Menschen aus dem Westbalkan Arbeit in Deutschland. Gleichzeitig geht die Zahl der Asylanträge aus den besagten Ländern Serbien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Bosnien und Nordmazedonien zurück. Das sei ein Erfolg der sogenannten Westbalkan-Regelung.

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