BöSEL - Sogar ein Fuchs wurde bei der „Hubertusjagd“ in Bösel geschossen. Der Jagdbezirk umfasst 9000 Hektar Fläche.

Von Wilfried Leser

BÖSEL - Der Heilige Hubertus gilt als Schützpatron der Jäger. Anlässlich seines Namensfestes wird die „Hubertusjagd“ bei vielen Hegering-Gruppen gefeiert. So auch beim Hegering Bösel. Bei der Florianhütte trafen sich die Waidmänner und Waidfrauen, wo sie von Hegeringsleiter Dominik Hempen begrüßt wurden. Die Bläsergruppe des Hegerings blies die Hubertusjagd an. „Mit der Teilnahme sind wir sehr zufrieden“, freute sich der stellvertretende Hegeringsleiter Jürgen Aumüller.

Am Abend trafen sich alle bei der Florianhütte zum „Schüsseltreiben“ wieder. Symbolisch wurde die Strecke gelegt, die Bläsergruppe hat die Strecke verblasen. Auf die Jäger war eine deftige Erbsensuppe vorbereitet worden. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang die Veranstaltung aus. „Die Strecke hat sich gegenüber dem Vorjahr wenig verändert“, zog Aunüller am Abend Bilanz. Besonders viele Tauben seien in den Revieren. Ein Fuchs wurde von Theo Oldenburg (Revier Steinkampsweg) geschossen. Ende Januar plant der Hegering wieder eine Taubenjagd für einen guten Zweck.

Der Hegering Bösel hat einen Jagdbezirk von etwa 9000 Hektar gepachtet. Dieser Jagdbezirk teilt sich in 18 Reviere auf. Die Jäger gehen nicht nur auf die Jagd, für sie hat auch die Hege und Pflege einen hohen Stellenwert. So soll unter dem Stichpunkt der Nachhaltigkeit für Umwelt und Natur ein vertretbarer Wildbestand erhalten bleiben.

Dem Hegering Bösel gehören etwa 160 Jäger und Jägerinnen an. Über drei Jahrzehnte war Hans Fennen Hegeringsleiter, vor vier Jahren hat Dominik Hempen das Amt übernommen.