BORNHORST - Neues Nest für „Borni“: Auf dem Dach des Hofes Wöbken wurde das alte Wagenrad aus Stahl vom Dachfirst entfernt und durch ein neues ersetzt. Hans Hermann Mohrmann und Johann Schellstede aus Bornhorst haben nicht nur das Flechtwerk neu eingewoben, sondern auch der Boden wurde gegen Feuchtigkeit geschützt. Unterstützt wurden sie von Udo Hilfers, der in Berne eine Storchenstation leitet.
Der neue Horst soll helfen, den Weißstorch wieder nach Klein Bornhorst zu locken. Um Störche anzulocken, haben die Vogelfreunde in die Trickkiste gegriffen. Weiße Farbe am Flechtwerk soll Kot imitieren und so vortäuschen, dass der Horst im Vorjahr besetzt war. Für den Weißstorch soll das ein Zeichen sein: Das ist ein guter Horst.
Das Naturschutzgebiet Bornhorster Huntewiesen sowie die benachbarten Grünlandflächen sind als Nahrungsbiotop ein attraktives Umfeld für den Weißstorch, dennoch ist der Horst seit mehreren Jahren verwaist.
