Brake - An Interesse mangelte es am Dienstagabend nicht bei der großen NWZ-Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl am 24. September – ebenso wenig wie an Themen. Rund 100 Bürger wollten sich im Berufsbildungszentrum (BBZ) ein Bild von den Direktkandidaten im Bundestagswahlkreis 28 „Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch“ und ihren Ansichten machen.
Diskutiert wurden von Astrid Grotelüschen (CDU), Susanne Mittag (SPD), Christina-Johanne Schröder (Bündnis 90/Die Grünen), Christian Dürr (FDP), Manuel Paschke (Die Linke) und Herbert Sobierei (AfD) Themen wie Innere Sicherheit, Rente und Arbeitslosigkeit, Landwirtschaft und Klimaschutz sowie einiges mehr. Auch NWZ-Leser hatten zahlreiche Fragen eingereicht, die den Kandidaten gestellt wurden. Zudem hatte das Publikum die Chance, live im Saal Fragen an einen oder mehrere Kandidaten zu stellen. Diese stellten ihre Positionen dar und lieferten sich teils kontroverse Debatten.
Da durch die Paten, die ein jeder Kandidat mitgebracht hatte, reichlich landespolitische Kompetenz auf dem Podium vertreten war, blieben auch Themen wie Schulpolitik nicht außen vor. Zur Verstärkung hatten sich die Bundestagskandidaten nämlich die Landtagsabgeordneten Björn Thümler (CDU) und Karin Logemann (SPD) sowie die Landesvorsitzenden Stefan Birkner (FDP) und Pia Zimmermann (Die Linke) mitgebracht. Schröder wurde vom Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald und Sobierei von Andreas Marienfeld, der für den erkrankten Dierk Horstmann eingesprungen ist.
