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NWZonline.de Nachrichten Politik

VW-Konzern zofft sich mit AfD

22.11.2019

Braunschweig Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) wird am 30. November und 1. Dezember ihren Bundesparteitag in Braunschweig abhalten – allerdings nicht wie geplant in der „Volkswagen-Halle“. Der größte Veranstaltungsort der Stadt soll für die Dauer des Parteitags seinen Namen verlieren. Die Betriebsgesellschaft der Halle wird nach derzeitigem Plan am 28. November für eine Unkenntlichmachung des Namens „Volkswagen Halle Braunschweig“ sorgen. Die Buchstaben werden dabei abgedeckt, sagte die Sprecherin der kommunalen Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft GmbH dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND). Am Tag zuvor gastiert die Kelly Family in der „Volkswagen-Halle“.

Der VW-Konzernbetriebsrat hatte im August gefordert, den Namenszug abzuhängen. Das Gremium um VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte zur Begründung: „Wir verurteilen die völkisch-nationalistischen Positionen der sogenannten ,Alternative für Deutschland’. Diese Partei stellt sich eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

AfD-Parteichef Jörg Meuthen rief die Anhänger der Partei dazu auf, Produkte des Volkswagen-Konzerns zu meiden. Dem RND sagte er: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktion einen Gefallen tut. Etliche Tausend AfD-Mitglieder und Millionen AfD-Wähler werden das sorgsam wahrnehmen und dem Unternehmen VW künftig sicher weniger gewogen sein, womöglich auch bei Kaufentscheidungen über ein neues Auto. So auch ich selbst.“

Tausende Menschen wollen am 30. November gegen den AfD-Parteitag protestieren. Dem Aufruf des Bündnisses „Stoppt die AfD!“ haben sich bereits mehr als 130 Organisationen und Verbände sowie weit mehr als 300 Einzelpersonen angeschlossen.

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