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NWZonline.de Nachrichten Politik

Niedersachs-O-Mat als Entscheidungshilfe

11.10.2017

Braunschweig Endspurt im Landtagswahlkampf: Nur drei Wochen nach der Bundestagswahl haben am Sonntag die Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen die Qual der Wahl. Und bei vielen stellt sich dabei wie immer die Frage: Was wählen? Drei Politikwissenschaftler stellen ab sofort eine Online-Wahlhilfe zur Verfügung – den „Niedersachs-O-Mat“.

Das Team um die Professoren Nils C. Bandelow (TU Universität Braunschweig), Uwe Wagschal (Universität Freiburg) sowie Stefan Marschall (Universität Düsseldorf) wurde technisch von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung erfahrener Teams auch für die Landtagswahl in dem wichtigen Bundesland Niedersachsen noch eine Online-Wahlhilfe bereitstellen können“, so Professor Nils Bandelow.

Das Programm soll den Wählern in Niedersachsen für den 15. Oktober eine Entscheidungshilfe bieten. Ähnlich wie beim „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung können Wähler ihre Einstellungen mit den Positionen der Parteien abgleichen.

Von den insgesamt 15 antretenden Parteien haben 13 auf die 38 Thesen der Wissenschaftler geantwortet. Lediglich die Liberal-Konservative Reformer (LKR) sowie das Bündnis Grundeinkommen (BGE) haben sich nicht beteiligt. Die Nutzer können jeweils mit „ja“, „nein“ oder „neutral“ bewerten. Der „Niedersachs-O-Mat“ ist nach Angaben der TU Braunschweig anonym und kostenlos. Er soll für Smartphones und jedes andere internetfähige Endgerät geeignet sein.

Diese und 37 weitere Thesen werden im Niedersachs-O-Mat gennant.

Von der Bundeszentrale für politische Bildung hieß es Ende August, dass es aus Zeitgründen keinen „Wahl-O-Mat“ zur vorgezogenen Landtagswahl geben werde. Die Vorbereitungszeit sei zu kurz. Die neue Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen hat aber einen Wahlkompass zur Landtagswahl vorgestellt. Er biete Orientierung, gebe aber keine Wahlempfehlung, sagte eine Sprecherin.