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NWZonline.de Nachrichten Politik

Bremer SPD tritt erneut mit Böhrnsen an

26.09.2014

Bremen Die Bremer SPD bleibt sich treu: Die Partei wird bei der Bürgerschaftswahl im Mai nächsten Jahres erneut mit Regierungschef Jens Böhrnsen als Spitzenkandidaten antreten - und mit klassischen sozialdemokratischen Themen. Auf einem Parteitag am Donnerstag stimmten rund 97 Prozent der Delegierten für den 65-Jährigen. „Wir wollen wieder mit Abstand stärkste Kraft werden“, sagte Böhrnsen. Gleichzeitig sprach er sich für die Fortsetzung der rot-grünen Koalition im kleinsten Bundesland aus.

Böhrnsen hatte die fast 200 Genossen zuvor in einer Rede auf den Wahlkampf eingestimmt. „Wir sind die Partei der Gerechtigkeit. Wir sind die Partei, die die Gesellschaft zusammenhält.“ Im Mittelpunkt des Wahlkampfes sollen unter anderem die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, Integration, Bildung und der Ausbau der Kinderbetreuung stehen.

SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi gratulierte Böhrnsen zu seiner Wahl. Er bestimme die Geschicke Bremens seit neun Jahren mit ruhiger und sicherer Hand und sei dabei zu einem echten sozialdemokratischen Markenzeichen an der Weser geworden. Der Landesvorstand hatten Böhrnsen einstimmig als Spitzenkandidaten nominiert. Andere Bewerber gab es nicht.

Der Jurist Böhrnsen hatte das Bürgermeisteramt 2005 von seinem Parteikollegen Henning Scherf übernommen, der zehn Jahre an der Spitze einer großen Koalition gestanden hatte. Nach der Landtagswahl 2007 gingen die Sozialdemokraten ein Bündnis mit den Grünen ein, das sie vier Jahre später erneuerten. Lange Zeit arbeiteten die beiden Parteien recht harmonisch zusammen. In den letzten Jahren knirschte es jedoch immer wieder in der mit einer satten Zwei-Drittel-Mehrheit ausgestatteten Regierungskoalition.

„Natürlich gibt es Differenzen. Wir sind unterschiedliche Parteien“, sagte Böhrnsen. Die Zusammenarbeit mit den Grünen funktioniere trotzdem. „Was gut zusammenarbeitet, kann man auch fortsetzen.“ Umfragen zufolge kann Rot-Grün bei der Wahl am 10. Mai 2015 wieder mit einer Mehrheit rechnen. Ob die Grünen an ihr Rekordergebnis mit 22,5 Prozent der Stimmen anknüpfen können, gilt nach Einschätzung von Experten jedoch als fraglich.

Mit welchem Kandidaten die Ökopartei bei der Wahl antreten wird, soll eine Mitgliederversammlung Ende November festlegen. Auch die CDU und die Linkspartei werden bis dahin ihr Spitzenpersonal gewählt haben.

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