Westerstede - Bei einem Rundgang durch die Westersteder Innenstadt, an dem nach Angaben des CDU-Stadtverbandes auch interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen, hat es offenbar eine Reihe von Veränderungsvorschlägen gegeben – auch bezüglich einer Wandlung in der Fußgängerzone und am Alten Markt. Was damit genau gemeint ist, ließ die Parteiführung jedoch zunächst noch unbeantwortet. „Eine Beteiligung der Bürger bei städteplanerischen Fragen ist für uns sehr wichtig. Wir werden alle Anregungen und Wünsche aufnehmen und in den politischen Gremien diskutieren“, fasste CDU-Vorsitzender Markus Berg das Ergebnis des Westersteder Bürgerbummels zusammen.
Einem schien es bei diesem Rundgang durch Westerstede recht gut in der Kreisstadt des Ammerlandes gefallen zu haben: dem CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Albani. Er zeigte sich von der positiven Entwicklung Westerstedes jedenfalls sichtlich beeindruckt.
Zum Spaziergang durch die Innenstadt eingeladen hatten neben Markus Berg der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Lars Schmidt-Berg, sowie der Vorsitzende des Bauausschusses, Jochen Niemann (CDU). Neben geplanten baulichen Veränderungen waren die wesentlichen Themen bei dieser Veranstaltung die Verkehrsanbindungen Westerstedes, Verkaufsflächen, Leerstände, die Gestaltung des Alten Marktes sowie des Albert-Post-Platzes und das Wohnen im Stadtzentrum.
Dabei spielte ganz wesentlich auch die Nachnutzung des ehemaligen Nienaber-Geländes an der Kuhlenstraße eine Rolle. Wie mehrfach berichtet, hatte die Stadt das frühere Kaufhaus erworben. Es soll abgerissen werden und den Platz freigeben für eine neue, zeitgemäße Bebauung.
Vorschlagen will die CDU nach eigenen Angaben einen eigenen Haushaltsansatz für die Instandhaltung, Pflege und Entwicklung der Fußgängerzone. Das wird Thema im nächsten Fachausschuss.
