BUTJADINGEN - Die Hängepartie um die Nachfolge von Meent Bruncken (CDU) im Gemeinderat geht weiter. Am Dienstag teilte der nächste Nachrücker Thomas Martinsen offiziell mit, dass er den Sitz nicht übernehmen wolle. Jetzt ist Bianca Vorwerk an der Reihe. Auch sie will die von der Gemeinde eingeräumte Bedenkzeit von sieben Tagen voll ausnutzen, wie sie der NWZ sagte.

Thomas Martinsen sagte, die Gründe für seinen Verzicht seien nicht politischer, sondern ausschließlich persönlicher Natur. Der 45-jährige Syuggewarder, der als Angestellter in der Instandhaltung von Premium Aerotec in Einswarden beschäftigt ist, bat um Verständnis dafür, dass er die Gründe nicht öffentlich nennen wolle. Er habe aber den CDU-Fraktionsvorsitzenden Matthias Schmitz und den stellvertretenden CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Stephan Siefken vertraulich darüber informiert.

Martinsen sagte weiter, er werde seine Arbeit als Schatzmeister des CDU-Gemeindeverbandes fortsetzen. Die Arbeit der Bürgerboten – er war als solcher in Langwarden tätig – ruhe jetzt.

Bianca Vorwerk hatte am Montagabend erfahren, dass sie als nächste Nachrückerin auf der CDU-Wahlliste entscheiden muss, ob sie den Sitz im Gemeinderat annimmt. Sie will die siebentägige Bedenkzeit, die ihr die Gemeinde einräumt, voll ausnutzen, sagte die 35-jährige Hausfrau aus Burhave. Derzeit sei sie privat sehr eingespannt; erst am Sonntag hatte ihr ältester Sohn Dennis Konfirmation gefeiert.

Nächster auf der Liste ist der Stollhammer Gerhard Hennicke.