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NWZonline.de Nachrichten Politik

Us-Präsidentschaft: Republikaner-Parteitag schürt Angst

26.08.2020

Charlotte /Washington Mit düsteren Warnungen vor der Opposition und viel Lob für US-Präsident Donald Trump sind die US-Republikaner in ihren Parteitag in Charlotte (North Carolina) gestartet. Nach der erneuten Nominierung Trumps als Kandidaten für die Wahl im November schürten die Redner Angst vor einem Sieg der Demokraten. Die Partei und ihr Kandidat Joe Biden (77) wollten den Sozialismus einführen, die Amerikaner entwaffnen und der Polizei die Finanzierung streichen – nichts davon fordern die Demokraten jedoch.

Lob für Trump

Zugleich wurden Trumps Verdienste in seiner ersten Amtszeit und ausdrücklich auch sein Krisenmanagement während der Corona-Pandemie gelobt. Angesichts von mehr als 177 000 Toten werfen Kritiker ihm in diesem Punkt allerdings Versagen vor.

Der Kongressabgeordnete Steve Scalise sagte in seinem Redebeitrag aus Washington: „Das ist eine Wahl zwischen einer Partei, die das Fundament unseres Landes niederbrennen will, und einer Partei, die unsere großartige Nation schützen will.“

Neues Kapitel

Die republikanische Parteivorsitzende Ronna McDaniel sagte, mit Trumps Wiederwahl werde ein neues Kapitel in der „großartigen Geschichte Amerikas“ beginnen: „Das Beste liegt noch vor uns.“

Zum Auftakt hatten die Delegierten Trump einstimmig als Kandidaten für die Präsidentenwahl am 3. November nominiert. Der 74-Jährige will die Nominierung bei einer Ansprache im Weißen Haus am Donnerstag annehmen.

Bei einem Überraschungsauftritt vor den Delegierten warnte Trump am Montag, die Demokraten wollten die Wahl manipulieren. „Sie versuchen, die Wahl von den Republikanern zu stehlen“, sagte er, ohne Belege zu liefern. „Die einzige Möglichkeit, wie sie uns diese Wahl wegnehmen können, ist, wenn das eine manipulierte Wahl ist.“

Trumps Sohn Donald Jr. sagte, Ex-Vizepräsident Biden sei so schwach, dass Geheimdienste davon ausgingen, dass die kommunistische Partei Chinas ihn bevorzuge. „Sie wissen, dass er uns wirtschaftlich und auf der Weltbühne schwächen wird.“ Der Präsidentensohn verspottete den Herausforderer seines Vaters als „Beijing Biden“, auf deutsch: „Peking-Biden“.

Viele Lügen

Der Sender CNN schrieb in seinem Faktencheck, der erste Tag des Parteitags der Republikaner habe mehr falsche und irreführende Aussagen enthalten als alle vier Tage des Treffens der Demokraten. So sei etwa die Aussage einer Rednerin falsch, die sagte, die Demokraten wollten Vororte „abschaffen“.

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