Shenyang - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zum Abschluss ihrer China-Reise für eine Vertiefung der Beziehungen mit Peking starkgemacht. „Insgesamt glaube ich, dass diese Reise dazu beiträgt, auf der einen Seite die deutsch-chinesische Kooperation zu stärken, auf der anderen Seite Interessenunterschiede nicht unter den Tisch zu kehren“, sagte sie am Dienstag bei der Besichtigung des Gemeinschaftsunternehmens von BMW und dem chinesischen Autobauer Brilliance in der nordostchinesischen Metropole Shenyang.
Unter anderem wurde ein Cyber-Abkommen geschlossen mit der Zusage beider Seiten, keine Wirtschaftspionage „für ihre Unternehmen oder kommerzielle Sektoren betreiben oder wissentlich unterstützen“ zu wollen. Dafür soll ein Kontrollmechanismus errichtet werden, über den solche Fälle geklärt werden sollen. Nachdem sich China lange nicht bewegt hatte, sah die deutsche Seite hier „ein wichtiges politisches Signal“.
