Christchurch/Istanbul - Weil er die blutigen Moscheeangriffe in Neuseeland für Brandreden gegen den Westen im Wahlkampf nutzt, ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan schwer in die Kritik geraten. Er hatte gesagt, dass der Todesschütze nach der Rechtslage in Neuseeland nicht mehr als 15 Jahre absitzen könnte. „Wie billig doch ein Menschenleben ist“, sagte er. Er forderte, „solchen Mördern kein Recht auf Leben einzuräumen“. Neuseelands Vize-Premier Winston Peters reist nun in die Türkei, auch um „Missverständnisse aus dem Weg zu räumen“.
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