CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Der Wehrdienstberatungsoffizier, Oberleutnant zur See Holger Flick (Oldenburg), hat an der BBS am Museumsdorf über die Möglichkeiten der Berufsausbildung bei der Bundeswehr informiert. Vor 150 Schülern der Berufsfachschule Sozialassistenz Familienpflege und Sozialpflege ging es in mehreren Vorträgen speziell um die Ausbildung im zentralen Sanitätsdienst. Wer eine Berufsausbildung bei der Bundeswehr beginnen will, so Flick, müsse sich mindestens acht Jahre zum Dienst verpflichten und mindestens 17, aber nicht älter als 25 Jahre sein. Eine weitere Voraussetzung sei der Sekundarabschluss I/Realschulabschluss.

Der Anteil der Frauen in den Streitkräften liegt zurzeit bei sechs Prozent. Die Bundeswehr will diese Quote auf 15 Prozent bringen. Sehr willkommene Zuhörer für diese Berufsinformation waren aus Sicht der Wehrdienstberatung deswegen Klassen mit hohem Anteil an Schülerinnen. Diese zeigten großes Interesse an den Ausführungen des Oberleutnants, der als aktiver Soldat seinen Vortrag auch dazu nutzte, aus seiner Sicht falsche Vorstellungen über die Bundeswehr gerade zu rücken.

Den Bedarf an männlichen und weiblichen Nachwuchskräften in allen Laufbahnen der Bundeswehr bezifferte Flick mit 15 000 jährlich. Bei bundesweit etwa 60 000 Bewerbungen sind die Einstellungschancen also relativ gut.

Allein in Oldenburg, so Flick, seien 2006 600 junge Leute eingestellt worden. Darunter seien 150 Frauen gewesen. Einen ähnlich hohen Anteil wünscht sich Flick auch für die kommende Einstellungsrunde.

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