CLOPPENBURG - Am 27. Januar 1997 gründeten die ehemaligen Ratsherren Franz Wienken, Heinz Meyer, Gerd Bohlsen, Kurt Lübbe, Paul Abeln und Josef Tepe den Senatorenstammtisch. Bis auf Paul Abeln gehören sie auch heute noch alle dem Senatorenstammtisch an. Jeweils am 27. Januar treffen sich seither die Mitglieder zu ihrem Gründungsessen.

„Nach den vielen Jahren der politischen Arbeit im Stadtrat, wollten wir uns nach dem Ausscheiden weiter treffen“, begründete Franz Wienken die Gründung des Stammtisches. „Politisch wollten wir uns aber nicht mehr betätigen“, so der ehemalige Präsident weiter. So gab es denn in all den Jahren auch nur eine einzige Eingabe an die Stadt Cloppenburg: Darin ging es um die zeitliche Entflechtung des Mariä-Geburtsmarktes und des Cityfestes. Damals lag nur eine Frist von neun Tagen zwischen beiden Festen. „Bis heute haben wir nur eine Eingangsbestätigung erhalten“, kritisiert Präsident Peter Lauer.

In diesem Jahr gab es in der Gaststätte Wienken ein deftiges Grünkohlessen. Eingeladen war auch der „Suurkohlkönig“ aus dem Jahr 2009, Dr. Joachim Bopp. Das hatte auch seinen Grund, denn aus organisatorischen Gründen konnte erst jetzt die Laudatio und Entpflichtung vom Amt vorgenommen werden.

Dr. Bopp nutzte die Gelegenheit, über seine Arbeit und Verbundenheit zur Marine zu berichten. Während seiner Dienstzeit war Dr. Bopp als Flotillenarzt beim Marinefliegergeschwader und auf zwei Schiffen eingesetzt. Weiter gab er eine kurze Stellungnahme zu den aktuellen Vorgängen in der Bundeswehr ab, die aus seiner Sicht differenzierter betrachtet werden sollten.

Dr. Bopp, der im Krankenhaus Cloppenburg beschäftigt war, sprach auch kurz die Entwicklung des Hospitals an. „Wir haben gute Ärzte im Krakenhaus und die weitere Entwicklung des Krankenhauses muss genau beobachtet werde“, kommentierte der Arzt weiter.