CLOPPENBURG - Für die Wiedereinführung der alten Regelung zur Pendlerpauschale sprach sich Bundestagsabgeordneter Franz-Josef Holzenkamp (CDU) bei der Jahresversammlung der Seniorenunion der CDU, Stadtvereinigung Cloppenburg, aus. „Ich will ab dem ersten Kilometer eine Erstattung“, so Holzenkamp. Gerade für den ländlichen Raum sei die Wiedereinführung wichtig.
Das Referat des Bundestagsabgeordneten stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung. Zuvor ging Vorsitzender Hans Osterbrink, der als Gäste die Kreisvorsitzende Ria Reifenberger aus Molbergen und den Kreisschatzmeister Ernst Dierkes aus Friesoythe begrüßen konnte, auf die Aktivitäten der Seniorenunion ein. Neben mehreren Vorstandssitzungen auf Kreis- und Landesebene wurde auch ein Jahresprogramm für die 71 Mitglieder organisiert.
Für 2009 ist ein vorweihnachtliches Kaffeetrinken geplant sowie eine Fahrt nach Hannover, Berlin, Straßburg oder Brüssel. Genaueres wird mit den CDU-Abgeordneten abgestimmt.
In seinem Referat ging Bundestagsabgeordneter Holzenkamp auch auf die Finanzkrise ein. „Ich will hoffen, dass diese Krise nicht auf die Realwirtschaft übertragen wird.“ Mit einem Hinweis auf die Sicherheit der Spareinlagen und der Hoffnung auf neue Regeln im Bankgewerbe, setzte er sein Referat fort. Kritisch sah der Abgeordnete die Rufe nach einem Konjunkturprogramm. Für Holzenkamp gibt es jedoch Maßnahmen – etwa höhere Abschreibungen und das Gebäudesanierungsprogramm –, die hilfreich seien. „Das Kapital spielt heute eine dominante Rolle“, so Holzenkamp. Nach seiner Ansicht sollte die menschliche Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Hierbei kommt der Familie als Keimzelle der Gesellschaft eine besondere Rolle zu. Eine Regelung beim Thema Erbschaftssteuer sieht Holzenkamp in weiter Ferne. Bis zum 1. Januar müsse ein Kompromiss gefunden werden.
