CLOPPENBURG - Seit 2007 unterstützt das Schutzengelprojekt im Oldenburger Münsterland junge Menschen bei ihrem Einsatz für Verkehrssicherheit und Zivilcourage – der Schutzengelgedanke zieht immer weitere Kreise. 2004 startete das bundesweit erste Projekt dieser Art in Soltau-Fallingbostel. Mittlerweile gibt es in Deutschland in zahlreichen Schutzengelprojekten über 70 000 junge Menschen, die sich für Verkehrssicherheit einsetzen.
Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode, begrüßte jetzt mehr als 50 Mitarbeiter der verschiedenen Projekte in der Zentrale des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in Hannover-Laatzen. Sie waren angereist, um sich über die Entwicklungen in den unterschiedlichen Regionen und Projekten auszutauschen, Probleme zu diskutieren und Anregungen für die tägliche Arbeit zu sammeln.
Für das Schutzengelprojekt der Landkreise Cloppenburg und Vechta waren Anika Olliges vom Caritas Sozialwerk, Stephanie Moormann, Ansprechpartnerin Prävention des Polizeikommissariats Vechta, Achim Wach, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, und Sebastian Wilken vom Jugendamt des Landkreises Vechta vertreten. „Noch immer haben wir das mit Abstand umfangreichste Projekt“ erklärte Wilken stolz. „Dennoch konnten wir einige Ideen und Anregungen aus anderen Projekten für unsere weitere Arbeit mitnehmen“, ergänzte Olliges, zuständig für das Projekt im Kreis Cloppenburg. Auch aus polizeilicher Sicht gab es interessante Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Schutzengelprojekte. So konnte im Projekt im Kreis Gütersloh ein Rückgang der Unfallzahlen von 20 Prozent nachgewiesen werden.
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