Cloppenburg/Lohne - Ein Zeichen für den Klimaschutz setzen am Sonnabend, 19. März, 20.30 Uhr, gleich zwei Städte im Oldenburger Münsterland: Sowohl die Stadt Cloppenburg als auch die Stadt Lohne beteiligen sich an der weltweiten – vom WWF initiierten Aktion – „Earth Hour“ und hüllen für eine Stunde öffentliche Gebäude in Dunkelheit.

Ihren Anfang nahm die „Earth Hour“ des World Wildlife Fund (WWF) im Jahr 2007 in Sydney, zu der mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. Seit 2008 wird die „Earth Hour“ international gefeiert. Im vergangenen Jahr nahmen rund 7000 Städte in 172 Ländern von den Malediven bis Madagaskar teil, darunter auch 227 deutsche Städte. Berühmte Baudenkmäler wie die Christus-Statue in Rio oder der Eifelturm versanken im Dunklen, ebenso 40 Unesco-Weltkulturerbe­stätten wie die Akropolis in Athen oder das Edinburgh Castle in Schottland. Gleichzeitig gingen die Menschen auf die Straßen, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen, nachhaltige Klimapolitik zu fordern und um für ihre Klimaschutzprojekte zu werben

In Cloppenburg – die Stadt ist zum zweiten Mal mit von der Partie – haben bereits das Amtsgericht, die Katholische Kirchengemeinde St. Andreas, die Katholische Akademie Stapelfeld, das Haus des Handwerks, die Grundschule Galgenmoor und das Rathaus ihre Unterstützung zugesagt. Sie werden für eine Stunde ihre Außenbeleuchtungen abschalten.

„Die ,Earth Hour’ sendet ein wichtiges Signal, dass wir alle mehr für den Klimaschutz tun müssen. Da sind wir natürlich gern dabei“, sagte Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Cloppenburg. Sie lädt alle Cloppenburger ein, sich an der Aktion zu beteiligen und für eine Stunde das Licht auszuschalten. „Jeder kann ein Zeichen für den Schutz des Planeten setzen. Diese Chance sollten wir zusammen nutzen.“

Ebenfalls aufgerufen, sich zu beteiligen, sind die Menschen in der Stadt Lohne. In der Stadt werden pünktlich um 20.30 Uhr die Beleuchtungen des EGO-Brunnens in der Fußgängerzone, der St.-Gertrud-Kirche sowie des Aussichtsturms ausgeschaltet. Die Organisatoren hoffen auf zahlreiche Nachahmer, die sich an der Aktion beteiligen und mit der Stadt für mehr Klimaschutz eintreten.

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord