Colnrade - Die Freiwillige Feuerwehr Colnrade bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 5 „Feuerwehrhaus Colnrade“ ist am Mittwochabend im Rat der Gemeinde Colnrade einstimmig bestätigt worden. Da auf ein beschleunigtes Verfahren verzichtet wird, ist eine frühzeitige Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung möglich.

„Die Feuerwehr hat festgestellt, dass die Verhältnisse nicht mehr reichen, schon seit ein paar Jahren“, erzählte Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann zum Hintergrund. Also habe die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung gestellt.

„Nach längerer Suche wurde ein Grundstück gefunden“, sagte Bauamtsleiter Jens Hüfner. Es handele sich um eine relativ schmale Fläche, die an der einen Seite an den Kieselhorster Weg, an der anderen an die Harpstedter Straße/Kreisstraße 5 grenzt. Die allgemeine Zufahrt wird über den Kieselhorster Weg sein, Einsatzfahrten sollen über die Kreisstraße führen. Im Einsatzfall sei es wichtig, dass sich die Fahrzeuge nicht begegnen, so Hüfner. „Grundsätzlich ist das schon mit dem Landkreis abgesprochen, aber Details müssen noch geklärt werden“, fuhr er fort.

Die Fläche werde als Gemeinbedarfsplanung ausgewiesen. Eine Flächennutzungsänderung müsse nicht eingetragen werden, sagte Franziska Lüders vom Plankontor Städtebau aus Oldenburg. Da das Grundstück gewerbliche Baufläche sei, dürfe dort eine Feuerwehr gebaut werden. Nun würden erste Stellungnahmen abgewartet, zum Beispiel in Bezug auf Archäologie und Naturschutz.

Wegen der Anbindung an die K5 werden noch weitere Gespräche notwendig sein: mit dem Landkreis, aber auch mit Anwohner Werner Tegen, dem das Grundstück daneben gehört. Er habe bereits mit Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse gesprochen, da voraussichtlich Bewuchs auf seinem Grundstück für die bessere Einsicht der Straße weichen muss. Tegen habe dem zugestimmt.

Jana Budde
Jana Budde Redaktion Wildeshausen