Die politische Zukunft von Cornelia Pieper (FDP) ist nach dem schlechten Abschneiden der Liberalen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ungewiss. Seit 1995 ist sie Landeschefin der FDP in Sachsen-Anhalt. Neben diesem Amt ist die 52-Jährige seit 2005 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.
Die in Halle geborene Sprachwissenschaftlerin trat bereits bei der Landtagswahl 2002 als Spitzenkandidatin der FDP in Sachsen-Anhalt an und wollte Ministerpräsidentin werden. Damals erreichte ihre Partei 13,3 Prozent der abgegebenen Stimmen und trat in ein schwarz-gelbes Bündnis. Nach einigem Hin und Her um ihre Ambitionen entschloss sich Pieper schließlich, nicht Ministerin in der CDU/FDP-Koalition in Magdeburg zu werden. Die Liberale wurde damals als Bildungsministerin gehandelt. Seit 2009 ist die FDP-Politikerin Staatsministerin im Auswärtigen Amt.
