Knapp 40 Heidschnuckenböcke sind beim traditionellen Tag der Heidschnuckenzüchter prämiert und versteigert worden. „Der beste Bock kommt vom Verein Schäferhof aus Neuenkirchen“, sagte Mathias Brockob, Berater des Verbandes der Lüneburger Heidschnuckenzüchter. Beim 70. Heidschnuckentag in Müden/Örtze im Landkreis Celle drehte sich am Donnerstag alles um das Symboltier der Lüneburger Heide. Noch etwa 12 000 der Tiere gibt es nach Schätzungen des Verbandes in Niedersachsen. Die Zahl ist aber rückläufig, weil immer mehr Halter aufgeben. „Das hat wirtschaftliche Gründe – dazu kommt die rasante Ausbreitung des Wolfes“, sagte Brockob. Die Heidschnucken waren einst die wichtigste Nutztierart in der Region. Heute werden sie vor allem in der Landschaftspflege eingesetzt. Ohne die Schafe würde die Heide wieder mit Büschen und Bäumen zuwachsen. Bahlo