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NWZonline.de Nachrichten Politik

Us-Präsidentschaft: Zwei Linke gegen den Rest

01.08.2019

Detroit Bei der zweiten Fernsehdebatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA haben sich Linke und Moderate ideologische Richtungskämpfe auf offener Bühne geliefert. Die linken Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren verteidigten in der Nacht zu Mittwoch bei der TV-Runde in Detroit kämpferisch ihre Konzepte, während eher gemäßigte Kandidaten aus den hinteren Reihen diese zum Teil als unrealistisch und „Märchen“-Politik abtaten. Insbesondere beim Thema Gesundheitspolitik kam es zu einem heftigen inhaltlichen Schlagabtausch. Sanders und Warren stellten sich ihren Kritikern betont geschlossen entgegen.

Bei den Demokraten gibt es seit Längerem einen Richtungsstreit über den künftigen Kurs der Partei. Viele junge und progressive Kräfte drängen nach links – ein Kurs, den die beiden älteren Senatoren Sanders (77) und Warren (70) schon lange verfolgen. Andere Teile der Partei halten dies für den falschen Weg im Präsidentschaftswahlkampf 2020 gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump, der versucht, die Demokraten als eine Truppe gefährlicher Sozialisten darzustellen.

Bei der Debatte zeigten sich deutliche Differenzen in der Partei etwa bei der Gesundheitspolitik. Sanders verteidigte in Detroit – sekundiert von Warren – seine Idee von „Medicare for All“, also einem Ausbau der staatlichen Krankenversicherung für alle. Weniger prominente Präsidentschaftsanwärter in der Runde – und Vertreter des moderaten Flügels – machten sich dagegen für eine Verbesserung des bestehenden Systems stark und warnten davor, Dinge zu versprechen, die nicht umsetzbar seien.

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Insgesamt haben mehr als 20 Demokraten Ambitionen auf eine Präsidentschaftskandidatur angemeldet. Es ist das größte Bewerberfeld in der Geschichte der Partei. Nicht alle qualifizierten sich allerdings für die TV-Debatten.

Die erste Fernsehdebattenrunde hatte Ende Juni in Miami stattgefunden, nun folgte die zweite Runde in Detroit. Angesichts des großen Bewerberfeldes wurden beide Male zwei Abende für die Debatte angesetzt – mit jeweils zehn Bewerbern. In der Nacht zu Donnerstag stand in Detroit der zweite Teil der zweiten Runde an.

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