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NWZonline.de Nachrichten Politik

Demografie: Deutschland wächst wieder

09.01.2014

Wiesbaden /Oldenburg Zuwanderer haben Deutschland im dritten Jahr in Folge ein Bevölkerungswachstum beschert. Ende 2013 lebten nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes knapp 80,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik. Ein Jahr zuvor waren es gut 80,5 Millionen.

Das Plus ist zum überwiegenden Teil auf Immigranten zurückzuführen, von denen die Mehrzahl aus EU-Ländern stammt. Auch bei den Geburten gab es 2013 im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Plus, „aber keinen Baby-Boom“, so der Statistiker Reinhold Zahn.

Die Frage, welche Art von Zuwanderung im Interesse Deutschlands liegt, bestimmt zurzeit die politische Debatte. Mit dem Slogan „Wer betrügt, der fliegt“ hatte die CSU eine emotionale Diskussion über Sozialmissbrauch durch Ausländer entfacht.

Der CDU-Fraktionschef im niedersächsischen Landtag, Björn Thümler, forderte im Gespräch mit der NWZ  eine „ehrliche und wahrhaftige Debatte“ über das Thema. Es sei falsch, pauschal von Problemen mit Rumänen und Bulgaren zu sprechen, wenn eigentlich Sinti und Roma gemeint seien. „Man sagt nicht die Wahrheit“, kritisierte Thümler.

Auch für den Soziologieprofessor Martin Heidenreich von der Universität Oldenburg ist „die aktuelle politische Debatte verfehlt“. Die deutschen Unternehmen seien auf gut qualifizierte Arbeitnehmer aus dem Ausland angewiesen, sagte er der NWZ . „Der Zusammenbruch der Sozialsysteme wurde schon häufiger befürchtet – zum Beispiel 2004, als für Polen die Freizügigkeit beschlossen wurde. Passiert ist nichts.“

Um den Streit in der Großen Koaltion zu beenden, setzte das Bundeskabinett am Mittwoch einen Staatssekretärsausschuss ein, der klären soll, ob Zuwanderer aus EU-Ländern das deutsche Sozialsystem missbrauchen.

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Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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