Ovelgönne - Die Bürgermeisterwahl in Ovelgönne war spannend wie schon lange nicht mehr, sagte Alfred Schäfflein, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ovelgönne, auf der Mitgliederversammlung im „König von Griechenland“ am Freitagabend. Erst mit den letzten ausgezählten Stimmen habe festgestanden, dass der parteilose, aber von der SPD unterstützte Kandidat Christoph Hartz die Wahl gewonnen habe.
Schäfftlein wertete diesen Wahlsieg als einen Riesenerfolg für Christoph Hartz – „und ein bisschen für uns, für seine Unterstützer“. Nur durch seinen unermüdlichen Einsatz und den persönlichen Kontakt mit den Bürgern sei dieser Sieg zustande gekommen, betonte Schäfftlein. Er dankte auch Jutta Hartz für ihre Arbeit im Hintergrund und ihre Geduld vor der Wahl. Das Haus der Familie Hartz sei zwischenzeitig komplett als Wahlkampfbüro in Beschlag genommen worden.
Christoph Hartz stellte erste Ideen für eine bessere Bürgerbeteiligung vor. So sollen Informationen aus dem Rathaus so früh wie möglich an die Bürger weitergereicht werden. Dadurch sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich früh genug einbringen zu können. Als aktuelles Beispiel nannte er die Straßenführung zum Neubaugebiet „Hengstweide“ in Ovelgönne. Die Bürger hätten erst sehr spät ihre Bedenken hinsichtlich des Verkehrs an der Sportplatzstraße äußern können.
Hartz hofft durch einen besseren Informationsfluss auf eine höhere Wahlbeteiligung bei künftigen Wahlen.
Der Beschluss des Gemeinderates, den Bauverkehr über die Straße „Am Sportplatz“ zu führen, rufe bei vielen Ovelgönnern weiterhin Unmut hervor, berichtete auch Ratsfrau Wilma Abrahams. Besonders die Leiterinnen der Kindertagesstätte und der Grundschule hätten Bedenken geäußert – insbesondere wenn die neue Sporthalle in Betrieb geht und die Kinder auf dem Weg zur Halle dann die Straße überqueren müssen.
