Landkreis - Große Aufkleber mit Bildern, die zeigen, was in die Tonne gehört und was nicht, sollen im Landkreis bald die Mülltrennung erleichtern. Integration finde auf vielen Ebenen statt, erklärte Integrationsbeauftragte Dorothea Debbeler. Im Bereich „Soziale Integration und Beteiligung“ arbeitet das Amt für Demografie, Integration und Projekte mit dem Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft zusammen.
„Das Thema Mülltrennung sorgt immer für viel Aufregung“, sagte Landrat Frank Eger in der Vorstellung des Projektes. In vielen Fällen würde Unwissenheit eine Rolle spielen, so Hans Jürgen Pooch von der LzO, die das Projekt unterstützt.
Deshalb gibt es im Landkreis nun Sortierhilfen in neun Sprachen. Sie sind sowohl bei Abfallberater Tobias Bruns als auch bei der Integrationsbeauftragten erhältlich. Für noch mehr Klarheit, was in welche Tonne gehört gibt es dort auch Aufkleber, die Bilder der Stoffe zeigen, die in die Tonne gehören oder eben nicht. „Wir haben bewusst mit Farben und Bildern gearbeitet, weil sie unabhängig von Sprache sind“, so Bruns.
„Der Anteil von Bioabfall in der Resttonne ist immer noch sehr hoch, das wollen wir ändern“, sagte Dieter Hahn, Leiter des Amtes für Bodenschutz und Abfallwirtschaft.
Ein Pilotprojekt im Frauenhaus habe bereits erste Erfolge der Aufkleber gezeigt, erklärte Dr. Ina-Maja Lemke-Hadick. Die Bilder würden das eigene Verhalten bei der Abfallentsorgung bewusster machen, so Lemke-Hadick.
