DöTLINGEN - Britta Puttkammer (stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und Ratsmitglied) sowie Gerrit Meyer (Schriftführer) aus dem SPD-Ortsverein Dötlingen werden für einen Sitz im Kreistag kandidieren. Der bisherige SPD-Kreistagsabgeordnete Harald Meyer aus Brettorf will sich aus Altersgründen nicht erneut aufstellen lassen.

Während der Jahreshauptversammlung der SPD Dötlingen am Montagabend im Schützenhof, zu der auch Landtagsabgeordnete Axel Brammer erschien, stellten sich die beiden Kandidaten nun vor. Auf einer erneuten Mitgliederversammlung in zwei Wochen sollen die Kreistagskandidaten vom Ortsverein gewählt und in der Rangfolge nominiert werden.

Unter dem Punkt Ehrungen hatte SPD-Fraktionsvorsitzender und zugleich Ortsvereinsvorsitzende Rudi Zingler zuvor für 25-jährige Parteizugehörigkeit Ute Ziemann, Heide Rafoth und Peter Rafoth mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Ferner wurden in geheimer Wahl die Delegierten für die Delegiertenkonferenz am 7. April und den Unterbezirksparteitag am 21. Mai bestimmt. Zur Delegiertenkonferenz fahren Harri Brendler, Walter Löhlein und Hans-Jürgen Ziemann. Ersatzdelegierte sind Hans-Dieter Posch, Michael Ruhland und Rudi Zingler. Am Unterbezirksparteitag nehmen Harri Brendler, Gerrit Meyer und Rudi Zingler teil. Als Ersatz stehen Günter Graf, Hans-Dieter Posch und Reiner Stolle bereit.

Wie Zingler in seinem Bericht aus der Fraktion erklärte, habe der Gemeinderat im vergangenen Jahr sowohl den Haushalt 2010 als auch 2011 verabschiedet. Kennzeichen seien die drastischen Rückgänge der Steuereinnahmen bei der Gewerbesteuer von 8 auf 2,8 Millionen Euro. „Das bringt einige Schwierigkeiten mit sich“, erklärte Zingler. Aber: Eine Kreditaufnahme sei bislang nicht notwendig gewesen. Beide Haushalte seien bei der Verabschiedung nicht ausgeglichen gewesen. „Sorge bereitet uns der Saldo aus der laufenden Verwaltungstätigkeit im Finanzhaushalt, der einen Fehlbetrag von 280 000 Euro aufweist.“

Die Bürger spüren mit der Erhöhung der Grundsteuer erste Auswirkungen der rückläufigen Steuereinnahmen, erklärte Zingler. Es würden noch weitere kommen, wenn die Situation so bleibe. Ferner berichtete er über die abgeschlossene Dorferneuerung in Neerstedt und die begonnene in Ostrittrum, Geveshausen und Grad.

Für den Vorstand blickte der Vorsitzende auf zwei Veranstaltungen zum „Dötlinger Modell“, die Unterstützung der IGS Harpstedt und des Vereins „Gute Schule“, der Zusammenarbeit von Kirche und Gemeinde beim Thema Jugend, den Neujahrsempfang, das Sommerfest sowie die Aufnahme zwei neuer Mitglieder zurück.