DöTLINGEN - Eckehard Hautau löste Marianne Mennen ab. Helmut Behrens und Günther Bührmann wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

von tim boelmann

DÖTLINGEN - Beim Bürger- und Heimatverein Dötlingen endet eine Ära: Nach zwölf Jahren löst Eckehard Hautau die langjährige Vereinsvorsitzende Marianne Mennen in dem Amt ab. Symbolisch überreichte Mennen dem neuen Vorsitzenden die Schlüssel zum Püttenhus. Auch die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Anke Spille war anwesend.

„Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte Marianne Mennen zum Abschied. Als Überraschung wurde sie zum Ehrenvorstandsmitglied gewählt. „Ich habe gar nicht gewusst, dass es so ein Amt gibt“, lächelte Marianne Mennen. Für den nächsten Klönabend ist eine angemessene Abschiedsparty geplant.

Nicht ganz so rund verlief die Wahl von Eckehard Hautau, denn 32 Ja-Stimmen standen zwei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen gegenüber. Er freue sich auf die neue Aufgabe und hoffe auf die Unterstützung der Mitglieder. „Neue Besen kehren bekanntlich gut. Meine Unterstützung ist ihm sicher“, betonte Marianne Mennen.

Für ihre langjährige Vereinstreue wurden Helmut Behrens und Günther Bührmann geehrt. Während seiner 40-jährigen Mitgliedschaft war Helmut Behrens als 1. Vorsitzender sowie im Beirat des Vereins tätig. Günther Bührmann kümmerte sich im Verlaufe seiner 45-jährigen Mitgliedschaft intensiv um die Aufarbeitung der Kriegs-und Nachkriegszeit. Als Anerkennung erhielten die beiden Geehrten Karten für das Heuerhaus.

Nach den Ehrungen wurde erneut gewählt: In seinem Amt als Schatzmeister wurde Walter Ulrich bestätigt. Referent für Vereinseigentum bleibt Alert Mennen. Das Amt des Kassenprüfers übernimmt Jens Bührmann. Anstelle des Protokollführers wurde ein stellvertretender Schriftführer gewählt. Dieses Amt übernimmt Meinhard Behrens.

Ehrenmitglied Horst Wichmann referierte über Albrecht Wilhelm Roth. Wichmann bezeichnete ihn als „größten Sohn Dötlingens“. Der Arzt und Pflanzenkundler habe einen Schatz an botanischem Wissen hinterlassen, erklärte Wichmann. Aus diesem Grund solle sein Name bei der Straßennamen- und Platzvergabe berücksichtigt werden. Diese Anregung gab die Versammlung der 1. stellvertretenden Bürgermeisterin Anke Spille mit auf ihren Nachhauseweg.