Berlin/Unterlüß - Vier Jahre später als ursprünglich geplant hat die Bundeswehr den neuen Schützenpanzer Puma übernommen. Die symbolische Schlüsselübergabe erfolgte am Mittwoch beim Panzerbauer Rheinmetall in Unterlüß in der Lüneburger Heide.
Die Bundeswehr hat insgesamt 350 Puma für 4,3 Milliarden Euro bei den Unternehmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) geordert. Der Panzer wurde am Ende rund doppelt so teuer wie geplant. Bei der Erprobung einer Vorserie waren unter anderem gravierende Bremsprobleme behoben worden. Der Puma soll den bei der Bundeswehr seit mehr als 40 Jahren genutzten Marder ersetzen.
Bis 2020 sollen alle neuen Schützenpanzer ausgeliefert sein. Die Panzergrenadiere der Bundeswehr werden am Standort Munster in der Lüneburger Heide in die Bedienung des Puma eingeführt.
