Dünsen - Viele ehemalige Schüler würden sicherlich wissen wollen, wie es jetzt im Gebäude aussieht. Deswegen werden am Tag der offenen Tür am Samstag, 4. November, so einige Interessenten kommen, vermuteten Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse und Krippen-Leiterin Ulrike Schoppe. Gemeint war die Krippe „Inselhüpfer“ in Dünsen. In den Räumen der ehemaligen Grundschule hat sich so einiges verändert: Am Mittwoch haben Wöbse und Schoppe bei einem Begehungstermin der Presse das neu gestaltete Gebäude gezeigt.
„Für drei Gruppen wären die Räumlichkeiten zu klein gewesen“, sagte Wöbse, während er den gut 50 Quadratmeter großen Bewegungsraum zeigte. „Wir haben den finanziellen Rahmen eingehalten“, fuhr der Bürgermeister fort. Insgesamt 722 000 Euro sind für den gesamten Umbau veranschlagt worden. Für zwei Gruppen gibt es jetzt ausreichend Platz. Mehr als zwölf Unternehmen seien beim Umbau involviert gewesen, ergänzte Schoppe. Die Linoleumböden sind in hellem Gelb und Grün gehalten. In den Gruppenräumen steht je ein Spielhaus, außerdem gibt es Stauraum für Spielzeug und große Fenster. Draußen fehlen noch die Spielgeräte. Schoppe hofft aber, dass die drei Schaukeln, das Spielhaus und die Rutsche am Samstag, 4. November, stehen werden.
Denn an dem Tag wird sich die Kinderkrippe zwischen 14 und 17 Uhr der Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür mit Kaffee, Kuchen und Programm präsentieren.
Rückblick: Im November 2015 haben die Gemeinderatsmitglieder in einer geheimen Abstimmung mit 17 zu 9 Stimmen entschieden, den Schulstandort Dünsen zu schließen. Der Beschluss stand, in den Räumen eine Kinderkrippe einzurichten. Die Weichen wurden gestellt für den „Inselhüpfer“, der zum seit mehr als 20 Jahren bestehenden Kindergarten „Spielinsel“ in Dünsen gehört.
Neben Schoppe arbeiten seit 7. August sieben Arbeitskräfte im „Inselhüpfer“. 15 Kinder besuchen derzeit die Krippe – neun die Seestern- sowie sechs die Seepferdchen-Gruppe . Bis Ende des Jahres kämen die „Seepferdchen“ auf acht, die „Seesterne“ bis zum Frühjahr auf elf Kinder, ergänzte Krippen-Leiterin Schoppe. Aktuell liegt die Obergrenze bei 24 Kindern.
