EDEWECHT - „Inklusion“ mag zwar für viele noch ein Fremdwort sein, in Edewecht wird aber viel dafür getan, diesen Begriff mit Leben zu füllen. Einen weiteren Schritt zur vollen Teilhabe aller, auch gehandicapter Bürger am gesellschaftlichen Leben hat der Sport- und Kulturausschuss des Gemeinderates bei seiner jüngsten Sitzung getan. Einstimmig wurde sich für die Anschaffung eines mobilen Schwimmbad-Lifters für das Frei- und Hallenbad am Stadion ausgesprochen. Dieses Hilfsmittel soll Rollstuhlfahrern und anderen in ihrer Bewegung eingeschränkten Personen den Ein- und Ausstieg in das bzw. aus dem Becken erleichtern.
Die Kosten für einen solchen Lifter belaufen sich auf 10 000 bis 15 000 Euro. Die notwendigen Mittel sollen aus dem Haushalt 2012 bereitgestellt werden.
Gerold von Aschwege vom Behindertenbeirat Ammerland, der die Diskussion zu diesem Thema bei der Ausschusssitzung interessiert verfolgte, begrüßte das eindeutige Votum der Mitglieder. Ohne den Lifter müssten viele körperlich Behinderte auf Schwimmen verzichten. Man sei in Edewecht auf einem guten Weg in Richtung bestmöglicher Barrierefreiheit, lobte von Aschwege.
