EDEWECHT - Dieser Abschluss ist zugleich ein Anfang: In der Aula der Außenstelle des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht wurde am Donnerstag in einer Feierstunde der Planungsprozess des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) „Mittleres Ammerland“ für beendet erklärt. Mit der Vorstellung der in sechs Arbeitskreisen formulierten Ideen wurde auch schon die Umsetzungsphase eingeläutet.
Um dabei sein zu können, war auch Niedersachsens Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landentwicklung, Gert Lindemann (CDU), nach Edewecht gekommen. Und er sprach die Worte, auf die die Bürgermeister der drei am ILEK beteiligten Kommunen, Petra Lausch, Dr. Arno Schilling und Klaus Groß gewartet hatten: „Ich darf hiermit verkünden, dass ich eine weitere Förderung befürworten werde. Der Umsetzung im Regionalmarketing steht somit nichts mehr im Wege.“
Gleichwohl wies Lindemann auf die Bedeutung der nächsten Monate hin. „Jetzt werden die Weichen gestellt, wenn es darum geht, Mittel für den nächsten EU-Förderzeitraum zu sichern“, betonte der Minister, der anschließend das erste gedruckte Exemplar des fertigen Konzepts entgegen nehmen durfte.
Zufrieden zeigte sich Projektleiter Timo Fichtner von der Bremer Planungsgesellschaft Grontmij mit dem Ablauf des ILEK-Prozesses. „Die Arbeitssitzungen waren mit immer mehr als 30 Teilnehmern durchweg gut besucht“, sagte er.
Lob für die große Bereitschaft der Bevölkerung, sich aktiv zu beteiligen, kam auch von der Gastgeberin des Abends, Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch. „Wir haben gesehen, dass sich die Bürger verantwortlich fühlen für ihre Heimat.“ Ihr Bad Zwischenahner Amtskollege Arno Schilling pflichtete ihr bei, stellte aber klar, dass man weiter auf die Mithilfe der Öffentlichkeit baue. Und Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß erklärte: „Die eigentliche Arbeit liegt erst noch vor uns.“ Los geht diese spätestens im Sommer, wenn die ersten Leitprojekte in Angriff genommen werden sollen.
