EDEWECHT - Vor fünf Jahren hatte er sich erstmals als Einzelbewerber um ein Landtagsmandat beworben, jetzt tritt er für die Partie „Demokratische Alternative – Die Weißen“ an: Der 57-jährige Wolfgang Greff aus Edewecht ist neben Sigrid Rakow (SPD) der zweite Bewerber um ein Landtagsmandat aus der Gemeinde.
„Ich habe mich der ,Demokratischen Alternative – Die Weißen’ angeschlossen, weil die Grundsätze dieser Partei mit meinen politischen übereinstimmen: Wir stehen für politische Ehrlichkeit, mehr Demokratie z.B. durch Volksabstimmungen und Einführung des Familienwahlrechts, und für soziale Gerechtigkeit“, sagt der arbeitssuchende Diplom-Ingenieur für Stadt- und Regionalplanung.
Ein eindeutiges Votum für oder gegen die A 22 (Küstenautobahn) will Greff nicht abgeben. Sähe man sich die Landkarte an, könne man zwar eine Küstenautobahn für sinnvoll halten; er, Greff, müsse erst mehr über die genauen Verkehrsströme wissen, um z.B. zu erfahren, ob die A 28 den Verkehr dauerhaft allein aufnehmen könne. Für wichtig hält es Greff, dass das Ammerland verstärkt vom Fachwissen der Oldenburger Universität profitiert. Forschungsergebnisse sollten stärker Einrichtungen und Firmen im Ammerland zur Verfügung gestellt werden, damit im Landkreis mehr hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Einsetzen will sich Greff als Landtagsabgeordneter u.a. für eine drastische Kürzung der Pensionen von Abgeordneten und dafür, dass Abgeordnete keine Nebenjobs z.B. in Aufsichtsräten wahrnehmen dürfen. Greff fordert ferner eine „unabhängige Institution gegen ungerechte Teuerungsraten“.
